Auf der finalen Landesmeisterschaft des Jahres, die am 8. März in Witten stattfand, konnten die Ringer des KSV Kirchlinde gute Ergebnisse erzielen. Trainer Jan Mentler reiste mit sechs Ringern zu dieser starken Freistil-Meisterschaft der U10/U12 an. Sein Kader bestand aus teils erfahrenen Turnierteilnehmern sowie aus Ringer, die sich zuletzt bei den Anfängerturnieren und im Training stark bewiesen haben. Insgesamt konnten fünf Medaillen errungen werden.
Vizelandesmeister in der Altersklasse U10 wurden Noah Lischer (27 kg) und Bera Yakub Gencer (31 kg). Bera Yakub wurde somit Doppelvizelandesmeister, da er zuvor im griechisch-römischen Stil ebenfalls den zweiten Platz belegen konnte. Lischer fand nach den letzten Turnieren wieder zu einer Top-Leistung und unterlag nur knapp im letzten Kampf.
Für Hamza Özkan (27kg) lief es an diesem Tag unglücklich. Nach einer Niederlage im ersten Kampf, hatte er die Chance, den späteren Landesmeister durch einen Fehler zu schultern, was eine Sensation hätte sein können. Leider verlor er diesen Kampf. Im letzten Kampf lag er deutlich vorn und war kurz davor, seinen Gegner erneut auf die Schultern zu legen. Durch einen kleinen Fehler geriet er jedoch selbst in eine gefährliche Lage, die vom Kampfrichter schnell abgeklopft wurde. Leider blieb ihm somit nur der vierte Platz.
Ähnlich erging es Aziz Deniz, der in der Klasse bis 53 kg aufrücken musste. Er konnte leider nur Erfahrung sammeln und belegte den dritten Platz. Leonardo Kontowicz (35kg) hatte sich zuletzt durch starke Trainingsleistungen bewiesen und somit die Chance bekommen an der LM teilzunehmen. Im letzten Kampf sicherte er sich sogar einen Sieg und konnte seine Chance nutzen. Er holte damit die Bronzemedaille.
In der Altersklasse U12 trat Emilio Weiss für den KSV an. Nach einer Krankheitsphase sicherte er sich mit einem Sieg ebenfalls die Bronzemedaille.
Damit ist die Hauptphase der Turniere vorerst beendet. Trainer Jan Mentler zieht das Fazit, dass man mit den Ergebnissen sehr zufrieden ist und bemerkt, dass sich jeder gesteigert hat. Ab jetzt heißt es, die letzten Wochen zu analysieren und zu prüfen, an welchen Schrauben des Trainings noch gedreht werden kann.